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Blackjack Strategie

Blackjack ist für viele Spieler mehr als nur ein unterhaltsames Kartenspiel und definitiv mehr als nur ein Standardglücksspiel. Bei diesem Casinospiel entscheidet nämlich auch, aber nicht ausschließlich das Glück darüber, ob Sie mit einem Gewinn nach Hause gehen. Genau wie beim Poker tragen Ihre getroffenen Entscheidungen ebenfalls dazu bei, wie das Spiel verläuft. Spielen Sie etwa mit einer bestimmten Blackjack Strategie und halten sich strikt an diese, dann kann sich das Blatt buchstäblich zu Ihren Gunsten wenden.

Aber welche Blackjack Strategien gibt es überhaupt und wie funktionieren diese? Hier bei uns erhalten Sie alle wichtigen Informationen zu diesem Thema und natürlich stellen wir Ihnen dabei auch detailliert die verschiedenen Strategien vor.

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Was Blackjack mit einfacher Mathematik zu tun hat

Vielleicht denken Sie sich jetzt, Mathematik gehört in die Schule und nicht ins Casino. Grundsätzlich haben Sie damit auch recht, allerdings verhält es sich bei einigen Casinotischspielen etwas anders. Ihre während des Spielens getroffenen Entscheidungen können über Gewinn oder Verlust entscheiden und bei Spielen wie Roulette oder eben Blackjack lassen sich die Gewinn- oder Verlustchancen tatsächlich ziemlich genau berechnen.

Da wäre etwa der Bankvorteil, der beim amerikanischen Blackjack beispielsweise mit 0,548% von vornherein bereits ziemlich niedrig ausfällt. Ein anderes Beispiel: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Dealer überkauft, liegt bei 28,16%. Sie sehen anhand dieser beiden Beispiele, dass man sich die Gewinnchancen beim Blackjack tatsächlich genau ausrechnen kann. Das bedeutet aber nicht, dass Sie den Spielausgang vorhersagen können, denn Glück spielt natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle.

Genau auf solchen mathematisch berechneten Grundlagen basiert so ziemlich jede Blackjack Strategie Tabelle. Als Ausgangsbasis dient dabei immer Ihr eigener Punktestand sowie die erste Karte des Dealers. Die Anzahl der vom Casino verwendeten Kartendecks spielt bei diesen Berechnungen übrigens keine Rolle. Erste mathematische Berechnungen aus den 1950er-Jahren gingen beispielsweise bereits davon aus, dass mit unendlich vielen Kartenpaketen gespielt wird.

Wie wahrscheinlich ist es, dass…

Genau diese Frage sollte man sich als Blackjackspieler zu Beginn einer jeden Runde stellen, wenn man die Karten vor sich liegen hat. Dabei ist es unerheblich, ob Sie sich fragen, wie wahrscheinlich es ist, dass ich mit diesen Karten gewinne oder eben verliere? Um die Berechnungen nachvollziehen zu können, muss man wahrlich kein Mathematikprofessor wie der Vater des Kartenzählens, der US-Amerikaner Edward O. Thorpe, sein.

Bereits die Logik verrät uns, je höher Ihr momentaner Kartenwert ist, desto wahrscheinlicher, sprich höher, ist auch die Chance, dass Sie sich überkaufen, wenn Sie sich noch eine weitere Karte geben lassen. Mithilfe unserer nachfolgenden Black Jack Tabelle können Sie sich selbst ein Bild über die Wahrscheinlichkeiten des Spielausgangs bzw. Ihren Gewinnchancen machen.

Die Basisstrategie geht einzig und allein von der mathematischen Wahrscheinlichkeit aus

Emotionen sind zweifellos ein wichtiger, ja wesentlicher Bestandteil des Glücksspiels. Bei Spielen wie Blackjack oder Poker sollten diese jedoch keinerlei Einfluss auf Ihre Entscheidungen haben. Wer hier von seinen Emotionen geleitet spielt, verschafft der Bank unnötigerweise einen Vorteil. Einer der wichtigsten Black Jack Tricks besteht also darin, immer die Ruhe zu bewahren und seine Nerven im Griff zu behalten. Halten wir also fest, dass Sie die besten Chancen haben, wenn Sie sich konsequent an die Basisstrategie halten.

Was hinter den vier Begriffen der Blackjack Strategie Tabelle steckt und was sie bedeuten

Schaut man sich eine Black Jack Strategie Tabelle etwas näher an, dann fallen direkt farbig markierte Felder auf. Das Ganze müssen Sie sich wie eine Art Wegweiser vorstellen. Wie wir bereits festgestellt haben, basiert alles auf den Werten der Karten, die Ihnen zugeteilt wurden, sowie auf dem Wert der einen sichtbaren Karte des Dealers. Ihr Kartenwert wird häufig in vertikaler Richtung links und der des Dealers in horizontaler Richtung oben angegeben.

Nun müssen Sie nur noch auf der Black Jack Tabelle das entsprechende Feld aufsuchen und schon können Sie Ihren nächsten empfohlenen Spielzug ablesen. Diese Empfehlung kann aus fünf verschiedenen Optionen bestehen und diese lauten:

  • Hit (engl. für Karte ziehen)
  • Stand (engl. für keine weitere Karte ziehen)
  • Surrender (engl. für Aufgeben)
  • Split (engl. für Karten teilen)
  • Double Down (engl. für Verdoppeln)

1. Das Aufgeben (Surrender)

Das Erste, was Sie über die Aufgabe wissen müssen, ist, dass sie nicht immer zur Verfügung steht. In einigen Online Casinos kann aufgegeben werden, in anderen wiederum nicht. Aus diesem Grund wird in den Tabellen dieses Feld mitunter auch mit Aufg./Ziehen markiert. Sollte die Option des Aufgebens also nicht angeboten werden, dann wird stattdessen vom Spieler eine weitere Karte gezogen.

Wenn Sie sich zum Aufgeben entscheiden bzw. der Strategie folgen und aufgeben, dann wird Ihnen die Hälfte Ihrer getätigten Einsätze zurückerstattet. Surrender wird mitunter in den Versionen Early Surrender (frühes Aufgeben) oder Late Surrender (spätes Aufgeben) angeboten. Der Unterschied besteht darin, dass Sie beim Late Surrender erst dann aufgeben können, wenn der Dealer seine Karten auf ein Blackjack geprüft hat.

Als Faustregel des Aufgebens können Sie sich einprägen, dass Sie diese Option immer dann nutzen sollten, wenn Sie einen ungünstigen Kartenwert erhalten haben. Dies ist dann der Fall, wenn Ihre Karten den Wert 15, 16 oder 17 aufweisen. Wenn Sie nun noch eine weitere Karte ziehen, dann sind die Chancen besonders hoch, sich zu überkaufen. Ebenfalls bedeuten diese recht niedrigen Werte, dass der Dealer Sie relativ leicht überbieten kann, ohne die 21-Punkte-Marke zu überschreiten.

2. Das Teilen (Split)

Abhängig davon, welche Karten Sie erhalten haben, können diese geteilt werden. Dies ist nämlich immer dann möglich, wenn Ihre Kartenhand aus einem Paar besteht. Nutzen Sie diese Möglichkeit, dann wird aus Ihrer einen Hand eine zweite. Demzufolge muss selbstverständlich auch ein zweiter Einsatz in Höhe des ersten getätigt werden.

Seine Hand zu teilen, ist jedoch nicht immer ratsam. Unter der Berücksichtigung, dass ein zweiter Einsatz getätigt werden muss, besteht natürlich auch die Möglichkeit, diesen weiten Einsatz zu verlieren. Blickt man auf die meisten Strategietabellen, dann kann man festhalten: Je höher der Wert des Paares, desto mehr wird dazu geraten, von der Möglichkeit des Teilens Gebrauch zu machen.

3. Das Verdoppeln (Double Down)

Die Verdoppelung ist ein weiterer Begriff, der Ihnen auf einer Strategietabelle begegnen wird. Für gewöhnlich gilt bei den meisten Blackjackvarianten die Regel: Double down on any two. Sie können also jederzeit, sobald Sie zwei Karten auf den Händen halten, verdoppeln. Der Haken an der Verdoppelung ist, dass Sie nun nur noch eine einzige weitere Karte erhalten.

Gleichzeitig verdoppeln Sie jedoch auch Ihren Einsatz, was im Umkehrschluss bedeutet, dass Ihr Gewinn dementsprechend höher ausfällt. In den meisten Fällen kann auch dann verdoppelt werden, wenn Sie ein Paar geteilt haben (Double down on split pairs).

4. Karte nehmen (Hit) oder stehen bleiben (Stand)

Die Entscheidung, ob man stehen bleibt oder noch eine weitere Karte nimmt, entscheidet beim Blackjack häufig über Gewinn oder Verlust. Bei dieser Entscheidung müssen zudem die jeweiligen Blackjackregeln berücksichtigt werden. Diese besagen meistens, dass der Dealer bei 16 Punkten noch eine weitere Karte ziehen und bei 17 stehen bleiben muss.

Die Tabelle der Blackjack Basisstrategie gibt Ihnen aufgrund der mathematischen Wahrscheinlichkeit des Spielausgangs anhand des Werts der ersten Dealerkarte vor, wie weiter vorgegangen werden sollte. Die entsprechenden Felder sind entweder mit Z (Ziehen) oder S/H (Stehenbleiben/Halten) bei einer Blackjack Tabelle Deutsch oder mit H (Hit) bzw. S (Stand) bei der englischen Version gekennzeichnet.

Seien Sie sich der Bedeutung der einzelnen Blackjackstrategien bewusst

Zunächst möchten wir Sie darauf hinweisen, dass auch die beste Strategie oder Blackjack Taktik keinen Gewinn garantieren kann. Am Ende des Tages wissen weder wir noch der Dealer, welche Karte sich unter dem Stapel befindet. Mithilfe von Blackjack Strategien lassen sich ausschließlich die Gewinnchancen erhöhen, indem der Hausvorteil so gering wie möglich gehalten wird.

Es gibt mehrere Strategien, die auf unterschiedlichen Ansätzen aufbauen. Einige, wie etwa die Fibonacci Einsatzstrategie, können mitunter sogar das Risiko erhöhen, indem höhere Einsätze platziert werden müssen. Es ist daher unheimlich wichtig, dass Sie die jeweilige Strategie verinnerlicht haben, bevor es an den Blackjacktisch geht.

Die Basic Strategy bei einem Blackjack Turnier

In einem Online Casino werden hin und wieder beim Blackjack Turniere veranstaltet. Auch bei diesen Turnieren kann Ihnen eine Blackjack Strategie dabei helfen, erfolgreich abzuschneiden. Am Anfang steht hierbei die Basisstrategie, denn sie bildet buchstäblich die Basis dafür, die Gewinne zu steigern. Deshalb lautet einer unserer wichtigsten Blackjack Tips, beschäftigen Sie sich ausgiebig mit der Basisstrategie und lernen Sie diese kennen, bevor Sie an einem Turnier teilnehmen. Daneben haben wir noch zwei weitere hilfreiche Tipps, die wir Ihnen für ein Turnier mit auf den Weg geben möchten.

Die Gewinnchancen sind bei Blackjack Turnieren für alle Spieler gleich

Bei einem Blackjack Turnier besitzen alle Spieler die gleichen Voraussetzungen und spielen unter den exakt gleichen Bedingungen. Das bedeutet, dass jeder Spieler mit dem gleichen Startkapital ins Turnier startet und demnach ausscheidet, wenn er oder sie diesen Betrag verloren hat. Hinzu kommt, dass alle Spieler gegen den gleichen Dealer antreten.

Demnach muss sich jeder Spieler am Tisch mit dem gleichen Kartenwert des Dealers messen. Etwaige Black Jack Tricks werden hier also direkt erkannt. Mithilfe der Basisstrategie können Sie sich unter Umständen allerdings einen Vorteil verschaffen, denn mit ihrer Hilfe wird der Hausvorteil so gering wie möglich gehalten.

Bei einem Blackjack Turnier muss man mehr denn je auf die Bankroll achten

Auch das Platzieren der Einsätze ist eine Blackjack Strategie. Bei einem Turnier scheiden Sie aus, wenn Sie Ihr gesamtes Guthaben (Startkapital + erzielte Gewinne) verloren haben. Auf welchem Platz Sie landen, entscheidet somit, wie viel Sie gewonnen haben. Die Kunst besteht also darin, Verluste möglichst zu vermeiden und gleichzeitig so viel wie möglich zu gewinnen.

Mehr denn je sollten Sie daher Ihre Gefühle aus dem Spiel lassen. Sie dürfen sich weder von aggressiv auftretenden Spielern mit hohen Einsätzen aus der Reserve locken noch sich von übervorsichtigen Spielern einlullen lassen. Die beste Black Jack Strategie eines Turniers ist deshalb die Mischung aus beiden. Mithilfe der Basisstrategie können Sie es sich nämlich hin und wieder erlauben, auch einmal etwas mehr zu setzen.

Blackjack Strategien für fortgeschrittene Spieler

Die Blackjack Basis Strategie sollte zweifellos den ersten Schritt ausmachen. Anfänger sollten sie sich evtl. ausdrucken oder in einem zweiten Browserfenster geöffnet bereithalten. Sie werden schnell feststellen, dass sie völlig unkompliziert ist und je öfter Sie mit dieser Blackjack Strategie spielen, desto sicherer werden Sie. Letzten Endes wird sich ein gewisser Automatismus einstellen und Sie können die Basisstrategie aus dem Gedächtnis anwenden.

Ist dieser Punkt erreicht, können Sie den nächsten Schritt gehen und sich eine Strategie für fortgeschrittene Spieler ansehen. Diese Strategie für fortgeschrittene Spieler basiert selbstverständlich ebenfalls auf der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Hierbei wird also genau wie bei der Basisstrategie errechnet, wie hoch Ihre Gewinnchancen bei einer bestimmten Kartenkonstellation sind.

Bei Strategien für Fortgeschrittene kommen neben der Karte des Dealers sowie den eigenen Karten noch weitere Faktoren hinzu

Während die Blackjack Basisstrategie lediglich den Wert Ihrer Karten sowie den Wert der Karte des Dealers als Ausgangspunkt berücksichtigt, geht die Fortgeschrittenenstrategie auch auf andere Faktoren ein. Einer bezieht sich auf die übrigen Karten im Spiel. Das Interessante daran ist, dass die Strategien auch dann noch genutzt werden können, wenn mit mehr als einem Kartendeck gespielt wird. Hierbei geht es um drei Spielsituationen mit verschiedenen Kartenkonstellationen. Sie müssen sich also nicht ein weiteres Mal eine komplett neue Blackjack Tabelle merken.

Spielsituation 1: Der Spieler hat 16 und der Dealer zehn Punkte auf der Hand

Erinnern wir uns kurz zurück, dass jede Blackjack Strategie auf der Wahrscheinlichkeitsrechnung basiert. 16 Punkte können auf verschiedene Arten zusammenkommen – indem man zwei Karten mit einem hohen Wert wie zwei Achter-Karten hat, eine Zehn und eine Sechs oder eine Neun und eine Sieben. Aber auch die Summe aus drei Karten kann 16 ergeben, etwa mit einer Fünf, einer Vier und einer Sieben. Wir wissen außerdem, dass der Dealer eine Karte mit einem Wert von zehn Punkten besitzt.

Ausgehend von dieser Konstellation empfiehlt es sich, bei einer Zwei-Karten-Kombination eine weitere Karte zu ziehen, während bei einer Drei-Karten-Kombination gehalten werden sollte. Die Logik sagt uns, dass sich im ersten Fall überwiegend Karten mit einer hohen Punktzahl im Spiel befinden, während es im zweiten Fall genau umgekehrt ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass im ersten Fall eine Karte mit einem niedrigen Wert gezogen wird, ist also hoch. Im Gegenzug ist die Wahrscheinlichkeit im zweiten Fall höher, dass eine Karte mit einem hohen Wert gezogen wird.

Spielsituation 2: Der Spieler hat 15 und der Dealer zehn Punkte auf der Hand

Gleiche Spielsituation wie im vorangegangenen Fall jedoch mit dem Unterschied, dass wir nun mit 15 einen Punkt weniger auf der Hand haben. Dies ist für den Spieler eine besonders ungünstige Situation, da er sich schon relativ nah an der 21-Punkte-Marke befindet, jedoch noch unter der 17-Punkte-Marke, ab der der Dealer keine weitere Karte mehr ziehen darf. Die Blackjack Basis Strategie sagt uns nun, dass wir am besten aufgeben sollten.

Allerdings kommt bei der Fortgeschrittenenstrategie auch hier wieder der Wert der einzelnen Karten ins Spiel. Sind Ihre 15 Punkte das Ergebnis einer Sieben sowie einer Acht, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie gewinnen, größer, wenn Sie noch eine weitere Karte ziehen und nicht aufgeben. Sollten Sie hingegen nicht aufgeben können, dann sollten Sie nach der Blackjack Basisstrategie verfahren und in jedem Fall noch eine weitere Karte ziehen.

Spielsituation 3: Der Spieler hat zwölf und der Dealer vier Punkte auf der Hand

In dieser Spielsituation sagt uns die Blackjack Strategie, dass wir nun stehen bleiben und keine weitere Karte mehr nehmen sollten. Ausgenommen, wenn wir ein Paar mit Sechsern vor uns haben, dann sollten wir teilen. Dem stimmen wir auch voll und ganz zu, mit einer Ausnahme.

Sollten Ihre zwölf Punkte mit Hilfe einer Karte mit einem Zehnerwert sowie einer Zwei zustande kommen, dann sollten Sie statt stehenzubleiben noch eine weitere Karte ziehen. Ihre Gewinnchancen sind in diesem Fall ein wenig besser, jedoch nur, wenn mit weniger als acht Kartendecks gespielt wird.

Die Besonderheit bei mehreren Spielern am Tisch

Eine ziemlich logische und deshalb auch einfach nachzuvollziehende Black Jack Erklärung besagt, dass die Anzahl und der Wert der sich bereits im Spiel befindlichen Karten einen Rückschluss auf die noch aufzudeckenden Karten zulässt. Wenn Sie allein gegen den Dealer spielen, dann wird dies weit weniger spürbar, als wenn sich außer Ihnen noch weitere Spieler am Tisch befinden. Dies wird sogar noch etwas interessanter, wenn der Dealer seine zweite Karte erst dann erhält, wenn alle Spieler ihre Spielzüge abgeschlossen haben.

Wir möchten Ihnen dies anhand eines zugegebenermaßen etwas übertriebenen Beispiels verdeutlichen:

Spieler 1 Spieler 2 Dealer
Kartenwert 3,5,2,4,3 6,5,4,2 7

Sie sehen, hier befinden sich ausschließlich Karten mit einem niedrigen Wert im Spiel. Wenn Sie nun als Spieler 3 an der Reihe sind, sind die Chancen, dass Sie hohe Karten erhalten, deutlich höher als für Karten mit einem niedrigen Wert. Dies gilt natürlich auch dann, wenn mit sechs oder mehr Kartendecks gespielt wird. Dieser logische Ansatz führt uns auch direkt zu unserem nächsten Punkt.

Das berühmt-berüchtigte Kartenzählen

Das Kartenzählen ist vermutlich die berühmteste und spektakulärste aller Blackjack Strategien. Als Erfinder gilt der US-amerikanische Mathematikprofessor Edward O. Thorpe. Thorpe machte bereits in den 1960er Jahren die amerikanischen Casinos mit seiner Strategie unsicher und erhielt nach und nach überall Hausverbot.

Thorpes Idee, bei der die Karten aufgeteilt werden, baut auf simpler Mathematik auf. Er entwickelte ein System, bei dem man sich nicht jede einzelne bereits gespielte Karte merken muss. Vielmehr teilte er den Karten einen bestimmten Wert zu:

Kartengruppe 2-6 7-9 10+Ass
Wert +1 0 -1

Anhand der bereits gespielten Karten änderte sich nun der Wert. Die Rechnung lautet bei dieser Blackjack Strategie: Je niedriger der Wert ist, desto höher sind die Chancen für den Spieler. Befinden sich nämlich mehr hochwertige als niedrigwertige Karten im Spiel, dann sind die Chancen hoch, dass sich der Dealer überkauft.

Die Casinos wirkten dem allerdings schnell entgegen, indem sie:

  • Die Anzahl der Kartenpakete immer weiter auf bis zu acht erhöhten
  • Neue Maschinen installierten, die alle gespielten Karten sofort wieder neu mischen
  • Die Kartendecks nicht mehr bis zum Ende durchspielten, sondern bereits nach wenigen Runden ein neues Deck nutzten

Die entscheidende Frage lautet: Ist es überhaupt erlaubt, mit einer Black Jack Strategie zu spielen? Schließlich verschaffe ich mir durch sie einen Vorteil und dies müsste doch sicherlich verboten sein. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, wie man auch schön am Film 21 erkennen kann, der sich um dieses Thema dreht. Von Polizisten, Staatsanwälten und Richtern fehlt hier nämlich nicht zufällig jede Spur. Mit einer Blackjack Strategie zu spielen, ist weder in der Bundesrepublik noch in den USA ein Straftatbestand. Ja, es ist noch nicht einmal eine Ordnungswidrigkeit. Gewinnt ein Spieler allerdings überdurchschnittlich oft über einen gewissen Zeitraum, dann könnte vom Casino durchaus ein Hausverbot ausgesprochen werden.

Die Einsatzstrategien beim Blackjack

Die Einsatzstrategie darf nicht mit einer Spielstrategie wie der Blackjack Basisstrategie verwechselt werden. Während es bei Ersterem ausschließlich darum geht, wann und wie viel man setzen sollte, ist Letzteres eine Strategie für den eigentlichen Spielvorgang. Oder anders gesagt, bei diesen Strategien geht es ausschließlich um den Einsatzaspekt, nicht um das Spiel selbst. Welche es gibt und wie diese funktionieren, erklären wir Ihnen jetzt:

Die Martingale Strategie

Martingale ist eine Blackjack Strategie, die auf einem besonders interessanten Grundgedanken beruht. Die Idee dahinter ermöglicht es den Spielern, mit nur einem einzigen Gewinn alle bisherigen Verluste auf einen Schlag auszugleichen. Dies geschieht, indem im Verlustfall der Einsatz verdoppelt wird. Die Verdoppelung geht so lange weiter, bis man einen Gewinn erzielt. Anschließend kehren Sie zu Ihrem ursprünglichen Einsatzlimit zurück. Wenn Sie also beispielsweise mit 1 Euro Einsatz spielen, setzen Sie im Verlustfall beim nächsten Mal 2 Euro, dann 4 Euro usw.

Die D’Alembert Strategie

Bei dieser Strategie werden Gewinne in einem anderen Verhältnis berücksichtigt als bei der Martingale Strategie. Das bedeutet ganz konkret, dass Sie, wenn Sie sich durch erzielte Gewinne im Plus befinden, Ihre Einsatzhöhe dementsprechend reduzieren. Ausgehend von Ihrem ursprünglichen Einsatzwert erhöhen Sie diesen um eben jenen Faktor, wenn Sie verlieren. Gleichzeitig reduzieren Sie Ihren Einsatz um den Wert Ihrer ursprünglichen Einsatzhöhe, wenn Sie gewinnen.

Die Labouchère Strategie

Hier haben wir es mit einer etwas ausgeklügelteren Einsatzstrategie zu tun. Die Labouchère Strategie basiert auf beliebigen Zahlen wie etwa 1-2-3-4. Nun setzen Sie den Wert, den die Summe der beiden Zahlen an den äußeren Rändern ergibt. In unserem Beispiel wäre das 1+4=5.

Dient als Basis etwa der Wert 1 Euro, dann wären dies 5 Euro Einsatz. Gewinnen Sie, dann werden diese beiden äußeren Zahlen gestrichen und es bleibt nur noch 2-3 übrig. Nun beginnt das Spiel von vorn 2+3=5 und wieder setzen Sie 5 Euro.

Verlieren Sie allerdings, dann bringen Sie den Wert Ihres letzten Einsatzes am Ende der Zahlenkette an. Die Gleichung lautet also nun 2-3-5. Es müssten also in der nächsten Runde 7 Euro gesetzt werden. Wurden alle Zahlen einer Reihe eliminiert, dann ist der Zyklus dieser Strategie beendet.

Die Fibonacci Strategie

Erinnern Sie sich noch an das Fibonacci Zahlensystem aus Ihrer Schulzeit? Genau so funktioniert nämlich diese Blackjack Strategie. Bei jedem Verlust wird der Einsatz diesem Zahlensystem entsprechend erhöht. Zur Erinnerung, das Fibonacci System basiert auf der Summe zweier Zahlen. Setzen Sie also einen Euro und verlieren, dann werden in der nächsten Runde 2 Euro (1+1=2) gesetzt. Da gemäß diesem System eine Zahl immer mit der darauffolgenden addiert wird, sieht die Zahlenfolge also wie folgt aus: 0-1-1-2-3-5-8-13 etc. Gewinnen Sie jedoch, dann machen Sie zwei Schritte zurück und setzen bei 8 Euro Einsatz beim nächsten Mal nur noch 3 Euro.

Die 1-3-2-6 Strategie

Mathematisches Verständnis ist bei dieser Strategie nicht nötig. Vielmehr wird Ihnen hier ganz detailliert Ihre Einsatzreihenfolge vorgegeben. Auch hier ist es zunächst wichtig, sich einen Einsatzwert zurechtzulegen. Nehmen wir als Beispiel 1 Euro und gehen davon aus, dass Sie gewinnen. Nun setzen Sie 3 Euro und gewinnen dann 2 Euro und wieder gewinnen Sie, so dass Sie nun 6 Euro setzen. Sie beginnen bei dieser Strategie immer dann von vorne, wenn Sie verlieren oder alle vier Runden gewonnen haben.

Die Parlay Strategie

Sie suchen nach Blackjack Strategien, mit denen man innerhalb kürzester Zeit große Gewinne landen kann? Dann ist die Parlay Strategie wie für Sie gemacht. Grundvoraussetzung hierfür ist jedoch eine kleine Glückssträhne, denn hier setzen Sie bei jeder Runde Ihren gesamten Gewinn aus der vorangegangenen Spielrunde. Das Risiko dieser Setzstrategie sollte jedoch nicht unterschätzt werden, denn im Verlustfall ist auch Ihr ursprünglicher Einsatz weg. Sie können dieses System jedoch etwas modifizieren, indem Sie beispielsweise einen Teil des Gewinns beiseitelegen.

Die Paroli Strategie

Mit Paroli haben wir eine weitere Einsatzsstrategie für Sie. Dieses System basiert auf dem Faktor drei. Das bedeutet, dass das Setzsystem sich über einen Zyklus von drei Spielen erstreckt. Sie wählen auch hier wieder zunächst einen Einsatzwert, sagen wir von 1 Euro. Gewinnen Sie die Spielrunde, dann setzen Sie Ihren eingesetzten Euro sowie Ihren Gewinn vollständig erneut in der nächsten Runde ein. Gewinnen Sie auch Runde zwei, dann wiederholen Sie den Vorgang. Haben Sie drei Spielrunden in Folge gewonnen oder zwischendurch eine verloren, dann ist der Zyklus beendet und beginnt von vorn.

Die Oscar’s Grind Strategie

Im Gegensatz zur Parlay Strategie zielt die Oscar’s Grind Strategie eher darauf ab, das Risiko in einem überschaubaren Maß zu halten. Das Ziel dieser Blackjack Strategie ist es, insgesamt gesehen im Plus zu bleiben, jedoch nicht auf große Gewinne zu zielen. Im Gegenzug bleibt das Verlustrisiko allerdings auch überschaubar. Sie erhöhen Ihre Einsätze laut Oscar’s Grind nämlich nur dann, wenn Sie gewinnen. Diese neue Einsatzhöhe setzen Sie so lange ein, bis Sie Ihre Verluste wieder eingespielt haben.

Das Setzen gemäß der Kartenhände der anderen Spieler

Zugegeben, diese Strategie kann ausschließlich in einer Spielbank angewandt werden. Da Sie online bei animierten Spielen ausschließlich allein unterwegs sind, gibt es schlicht keine weiteren Spielerhände, die man beobachten könnte. Besonders interessant wird es, wenn Sie der letzte oder vorletzte Spieler sind, der seine Karten erhält. In diesem Falle erhalten Sie einen Vorteil, da bereits mehrere Karten gespielt und somit aus dem Stapel entfernt wurden, bis die Spielrunde bei Ihnen angekommen ist. Handelt es sich dabei mehrheitlich um Karten mit einem hohen oder niedrigen Wert, dann können sich daraus Rückschlüsse über die Wahrscheinlichkeiten für Ihre folgenden Karten ableiten lassen.

Nebenwetten, Versicherungen und Co.

Je nach Blackjackversion haben Sie die Möglichkeit, Nebenwetten zu platzieren oder sich gegen einen Blackjack des Dealers zu versichern. Sie sollten sich jedoch bewusst sein, dass diese Nebenwetten sowie Versicherungen einen negativen Einfluss auf die Auszahlungsquote haben. Deshalb empfehlen wir unseren Lesern, sich lieber auf ihre Blackjack Strategie als auf Versicherungen und Nebenwetten zu konzentrieren.

Einsatzstrategien haben nicht nur Vorteile

Im Gegensatz zu den Spielstrategien haben Einsatzstrategien keinen direkten Einfluss auf die Erfolgschancen eines Spielers. Sie zielen im Einzelnen zwar darauf ab, Gewinne zu erzielen, beeinflussen das Spielgeschehen bzw. den Hausvorteil beim Blackjack nicht im Geringsten. Hinzu kommt, dass einige von ihnen, wie etwa die Martingale Strategie, zu riesigen Verlusten führen können, wenn nach einer Glückssträhne zunächst große Gewinne gelandet, diese jedoch in nur einer einzigen Runde wieder verspielt werden. Außerdem kann es vorkommen, dass im Erfolgsfall schnell das Tischlimit erreicht ist.